2014: Spendensumme 8.401 Euro, unter 3 Stunden
Nachdem 2013 ein Laufkollege vom Berlin-Marathon mit flacher Strecke und toller Stimmung berichtet hatte, war für mich nun auch das Ziel, die 3 Stunden-Marke dort zu knacken. So viele Chancen hat man dazu im fortgeschrittenen Läuferalter auch nicht mehr.
Vom Training her hatte ich dann etwas neue Impulse gesetzt und mir über ein Online-Laufportal einen etwas dynamischerer Trainingsplan geholt, der sich selbst anpasst. Ich habe dann auch nicht 10 Wochen, sondern 4 Monate, bis zu 120 km und 6 Mal die Woche trainiert, immer begleitet von meinem Vater mit dem Fahrrad. Im Sommer hatte ich dann noch eine 10 Jahresfeier als Spendenläufer mit dem Kindernotarztwagen bei uns im Ort gemacht. Auch durch das Ziel „unter 3 Stunden“ konnte ich ordentlich Werbung machen, so dass es am Ende 61 Spenden mit 8.401 Euro waren. Die Halbmarathonzeit konnte ich durch das Training auch auf 1:26 h steigern. Nach dem Baden-Halbmarathon ging es dann eine Woche später Ende September nach Berlin. Ich war super vorbereitet und ging bei hervorragendem Laufwetter an den Start. Durch die vielen Läufer konnte ich das geplante Tempo 4:14 Minuten/km zunächst nicht ganz laufen, aber dann wurde die Strecke freier und ich konnte das Tempo aufnehmen. Gerade in der zweiten Streckenhälfte wird man durch die vielen Zuschauer immer wieder motiviert und es hat natürlich auch viele andere Läufer, bei 40.000 Startern, an die man sich mal dranhängen kann. Aber wenn man gut trainiert hat, dann ist das Tempo einfach drin. Kur vor Schluss, das Brandenburger Tor in Sichtweite, wusste ich, dass da nicht mehr viel schiefgehen kann. Und so bin ich in 2:58 dann mehr als glücklich ins Ziel gelaufen. Was ein Erlebnis.